Auch unsere Haustiere werden – erfreulicherweise – immer älter. Allerdings leiden sie dabei zunehmend unter sogenannten „Zivilisationserkrankungen“. Hunde gelten ab 7 Jahren, Katzen ab 8 Jahren als „Senioren“. Mit dem Erreichen diesen Alters sind – wie beim Menschen ab ca. 40 Jahren – nachlassende Körperfunktionen verbunden.

 

Wodurch entstehen eigentlich die Alterserscheinungen des Körpers?

Der Stoffwechsel verlangsamt sich allmählich und die Engiftungsorgane (Leber, Niere, Darm, Haut) lassen in ihrer Kapazität nach. Interessante Forschungen haben ergeben: Die einzelne Zelle im Reagenzglas ist unsterblich – solange sie mit Nährstoffen versorgt wird und ihre Verdauungsendprodukte (Gifte) sorgfältig entfernt werden. Daraus ergibt sich: Altern ist eine Erscheinung, die einerseits aus mangelnder Nährstoffversorgung UND anderseits aus schleichender Vergiftung des Körpers resultiert. Beides ist bei den heute oft minderwertigen Futtermitteln und der zunehmenden Vergiftung unserer Umwelt keine Überraschung.

 

Fazit:

Um diesen Prozess aufzuhalten bzw. zu verlangsamen sind eine hochwertige Ernährung und eine regelmäßige Unterstützung der Entgiftungsorgane dringend erforderlich!

Je früher damit begonnen wird, desto effektiver sind diese Maßnahmen.

 

Auf folgende Anzeichen hin sollten Sie ihr alterndes Tier beobachten:

  • nachlassende Aktivität und Beweglichkeit
  • Konditionsverlust, schnellere oder erschwerte Atmung, Husten bei Anstrengung oder im Liegen
  • veränderte Gewohnheiten und Tagesroutine
  • Gewichtszunahme!!! – jedes zusätzliche Gramm ist eine Belastung für die Gelenke und den gesamten Stoffwechsel,
    eine Verfettung der inneren Organe belastet deren Funktion
  • Gewichtsabnahme
  • Veränderungen im Fress- und Trinkverhalten
  • Veränderungen beim Kot- und Urinabsatz
  • Verdauungsprobleme (auch Blähungen, Aufstoßen, übel riechender Kot etc)
  • Veränderungen in Haut und Fell, allgemeiner Geruch des Tieres
  • wenn möglich: regelmäßig die Zähne kontrollieren auf Zahnstein und Entzündungen, Maulgeruch?

 

Wichtig zu wissen:

Tiere sind meist viel härter im Nehmen als wir Menschen – besonders Katzen und kleine Heimtiere verbergen ihre Probleme lange erfolgreich vor dem Tierbesitzer. Auch Hunde sind oft sehr tapfer und zeigen kaum Schmerzen. Daher ist es umso wichtiger, Ihr Tier ganz genau zu beobachten. Wenn Ihnen etwas auffällt, sollten Sie Ihr Tier unbedingt untersuchen lassen.

Auch ohne Auffälligkeiten ist es ratsam, einen „Tier-Senior“ einmal im Jahr tierärztlich durchchecken zu lassen.
Im Rahmen eines  Hausbesuchs ist dies unkompliziert und stressfrei durchführbar.

 

 Folgende Untersuchungen beim Tierarzt sind sinnvoll:

  • umfassende allgemeine tierärztliche Untersuchung
  • Altersblutcheck
  • mindestens 1-2 x / Jahr Parasitenkontrolle über Kotproben
  • ggf. Urinuntersuchung
  • Röntgen oder Ultraschalluntersuchung bei besonderer Indikation

 

Zusätzlich besprechen wir, inwiefern sich durch Futteroptimierung und Nahrungsergänzungsmittel der Gesundheitszustand Ihres Tieres noch verbessern lässt.

Entgiftungskuren helfen die Toxinlast des Körpers immer wieder zu reduzieren. Mit homöopathischen und pflanzlichen Mitteln lassen sich zudem die Entgiftungsorgane anregen und unterstützen.

Gerade im Frühstadium von Organerkrankungen und orthopädischen Problemen bieten die Mittel der Naturheilkunde eine effektive und nebenwirkungsfreie Unterstützung!

 

Im fortgeschrittenen Alterungsprozess kommt es häufig zu folgenden Erscheinungen:

  • Verminderte Beweglichkeit, ggf. Schmerzen oder auch Lähmungserscheinungen
  • Schwäche / Konditionsverlust / Kreislauf- und Atemprobleme
  • Harn- und/oder Kotinkontinenz
  • Senilität / „Alzheimer“ (auch kognitives Dysfunktionssyndrom genannt)

 

Beim sogenannten „Tier-Alzheimer“ zeigt der Patient:

Desorientiertheit (ins Leere starren, zielloses Herumwandern, vor der falschen Tür warten…)
Veränderte Interaktionen (oft vermindertes Verlangen nach Aufmerksamkeit und Streicheln, Stimmungsschwankungen, erhöhte Reizbarkeit)
Veränderter Schlaf-/Wachrhythmus (mehr Schlaf am Tag, weniger bei Nacht, nachts oft Unruhe / Umherwandern, bei Katzen lautes Miauen)
Unsauberkeit (auch oft direkt nach dem Spaziergang, außerdem zeigen die Tiere seltener an, dass sie raus müssen)
Veränderte Aktivität (stereotypes Auf- und Abwandern, „sinnloses, nicht zielführendes“ Verhalten)

Diese Symtome lassen sich mit einer Kombination aus naturheilkundlichen und schulmedizinischen Mitteln oft erstaunlich gut verbessern.

 

Ziel der Geriatrie: ein „tier-würdiger“ Alterungsprozess

– mit möglichst wenig Schmerzen und hoher Lebensqualität